Ausgezeichnet im Geiste des Diözesanpatrons

Für ihr Engagement in Kirche und Gesellschaft hat Bischof Gebhard Fürst am Patrozinium des Heiligen Martin in Rottenburg Persönlichkeiten des Öffentlichen Lebens geehrt. Martin, dessen 1700jähriger Geburtstag im kommenden Jahr gefeiert wird, ist auch der Patron der Diözese Rottenburg-Stuttgart. Seit 1976 wird die Martinusmedaille jedes Jahr Anfang November an außergewöhnlich engagierte Menschen verliehen. Die Auszeichnung wurde den Geehrten im Rahmen eines Empfangs im Bischofshaus überreicht.

Unter den 19 Frauen und Männern war auch Reinhold Terwart aus Langenargen. Er wurde für diese Auszeichnung vorgeschlagen, weil er über Jahrzehnte den Großteil seiner Freizeit für die Belange der Allgemeinheit verwendet hat. Dabei verstand er es, die Menschen für Projekte zu gewinnen und übernahm Verantwortung für zahlreiche organisatorische und administrative Tätigkeiten, z.B. beim Aufbau der katholischen Sozialstation St. Martin:  Über 30 Jahre gehörte er dem Kirchengemeinderat St. Martin / Langenargen an, davon 24 Jahre als Zweiter Vorsitzender. Als Verwaltungsfachmann und Kaufmann war er ein gefragter Gesprächspartner.  Seit 1986 vertrat er Langenargen im Dekanatsrat und war dort Mitglied im Geschäftsführenden Ausschuss. Auch in der Gemeinde Langenargen wirkte er in vielen Gremien mit – oft als Mitglied im Leitungsteam oder im Vorstand: im Stiftungsrat des Heilig-Geist-Spitals, in der Seniorenbegegnungsstätte, im Museumsverein, im Partnerschaftsverein Bois-le-Roi, im Tennisclub. Außerdem war er für die CDU 15 Jahre Mitglied im Gemeinderat Langenargen. Bis heute engagiert er sich im Kreisseniorenrat.

In seiner Laudatio dankte Bischof Fürst für diesen großen persönlichen Einsatz und für sein Glaubenszeugnis als Christ. Er nannte ihn einen „Brückenbauer zwischen Kommune und Kirche“.