Dekanatskonferenz besichtigt Bodensee-Airport

Denn gerade für Seelsorger/innen ist es wichtig, einen Einblick zu bekommen in die Lebens- und Arbeitswelt der Menschen im Dekanat. Im Flughafen Friedrichshafen direkt beschäftigt sind ca. 200 Mitarbeiter/innen, dazu kommen noch Tochterunternehmen und Zulieferfirmen; ca. 2000 Arbeitsplätze hängen direkt vom Flughafen ab und generieren eine nicht unbeträchtliche Wertschöpfung für die Region, so der Geschäftsführer der Flughafen GmbH, Gerold Tumulka. Außerdem sei der Flughafen, dessen Anfänge bis ins Jahr 1913 reichen, ein wichtiger Faktor der Verkehrsinfrastruktur im Dreiländereck.

Zu Beginn wurden die Besucher vom  Leiter der Flughafenfeuerwehr, Michael Holz und vom Vorsitzenden des Betriebsrats  über die Start- und Landebahn gefahren und erfuhren viel Wissenswertes und Interessantes. Hautnah konnte die Flugabfertigung, die Gepäckverladung und die Wartung der Flugzeuge besichtigt werden. Zum Blick hinter die Kulissen gehörte schließlich auch die Demonstration der  Löschfahrzeuge der Flughafenfeuerwehr. Man konnte sich davon überzeugen, dass  der Flughafen  für alle Unglücksfälle, Brände usw. bestens vorbereitet ist.
Beim anschließenden Gespräch mit Vertretern des  Betriebsrats und der Geschäftsleitung ging es deshalb auch die Frage der Notfallseelsorge in einem Großschadensfall.  Denn viele der anwesenden Seelsorger stehen in einem Katastrophenfall  als Notfallseelsorger zur Verfügung. Weitere Themen  des Gesprächs waren die wirtschaftliche Perspektive des Flughafens, der geplante Neubau des Towers, die Arbeitsbedingungen für die Mitarbeiter/innen  und Fragen des Lärmschutzes für die Bevölkerung im Bereich der Einflugschneise. Am Ende dieses interessanten Nachmittags dankte der stellvertretende Dekan Bernd Herbinger den Mitarbeitern aus Geschäftsleitung und Betriebsrat für die Gastfreundschaft und das gute Gespräch.