Der neue Dekanatsrat ist eingerichtet

Am 22. Oktober traf sich der Dekanatsrat zu seiner ersten Sitzung in der neuen Amtsperiode. Zuvor haben die Kirchengemeinderäte im Dekanat Friedrichshafen ihre Vertreter für dieses Gremium bestimmt. Neben den Kirchengemeinden sind auch noch einige Vertreterinnen von katholischen Verbänden und anderen wichtigen Gruppierungen dabei, sowie jeweils eine Person für die pastoralen Berufe. Das Gremium umfasst nahezu 50 Personen. Die Hauptaufgabe des Dekanats ist die Förderung der Seelsorge durch gemeinsames Handeln. Die Leitung des Dekanats hat der Dekan; er hat drüber hinaus die Aufgabe, den Bischof vor Ort bei der Leitung der Diözese zu unterstützen. Der Dekanatsrat trifft sich zweimal im Jahr, um übergreifende pastorale Themen zu beraten, wobei es in der Frühjahrssitzung schwerpunktmäßig um den Dekanatshaushalt geht. Über diesen Haushalt werden die Sachkosten der einzelnen Fachdienste sichergestellt, z.B. BDKJ-Jugendreferat, Dekanatsgeschäftsstelle, Krankenhaus,- oder Notfallseelsorge. Außerdem ist der Dekanatsrat zuständig für die Organisation der Diözesanratswahl im Dekanat.

Dekan Herbinger dankte den anwesenden Mitgliedern für ihre Bereitschaft, sich auch auf der „Mittleren Ebene“ in Pflicht nehmen zu lassen. Im Anschluss erläuterte die Dekanatsreferentin an Hand einer Präsentation die Aufgaben des Dekanatsrats. Danach folgten die obligatorischen Wahlen: In seinem Amt als Gewählter Vorsitzender wurde Bernhard Vesenmayer (Eriskirch, Mariä Himmelfahrt) einstimmig bestätigt. Zur Stellvertreterin wurde Gabriele Zehrer (Kehlen, St. Verena) gewählt. Zwischen den Sitzungen des Dekanatsrats kümmert sich der Geschäftsführende Ausschuss um die anstehenden Aufgaben. Neben dem Dekan und den beiden Gewählten Vorsitzenden Bernhard Vesenmayer und Gabriele Zehrer wurden weitere vier Personen als Beisitzer in den Ausschuss gewählt: Roswitha Bentele (Neukirch, Maria Rosenkranzkönigin), Jan Bulinski (FN, St. Columban), Marianne Dressler (FN, St. Petrus Canisius) und Peter Schneider (Ettenkirch, St. Peter und Paul). Als beratende Mitglieder sind bei den Sitzungen dabei: die Dekanatsreferentin Christa Hecht-Fluhr, die Rechnungsführerin, Ulrike Weiss sowie die beiden Delegierten des Dekanats im Diözesanrat, Franz Brugger und Reinhilde Plath. Der Dekanatsrat legte darüber hinaus weitere Delegationen fest: Marianne Dressler (Elternverein der Bodenseeschule), Bernhard Vesenmayer und Norbert Hensel (Vorstand der Telefonseelsorge Allgäu-Bodensee-Oberschwaben) sowie Bernhard Vesenmayer und Christa Hecht-Fluhr (Stellv.) für die Delegiertenversammlung des diözesanen Caritasverbandes.

Zum Abschluss des Abends erläuterte Dekan Herbinger die augenblickliche Stellen-Situation im Dekanat und Franz Brugger berichtete aus der letzten Diözesanratssitzung.