Diözesanratswahl

Die Katholiken in der Diözese Rottenburg-Stuttgart sind aufgerufen, für den Diözesanrat zu kandidieren, der im Herbst neu gewählt wird. Das Dekanat FN hat bereits die nötigen Kandidaten

„Ich freue mich, dass es diese Räte gibt. Als Christen leben wir mitten in unserer Gesellschaft. Beratungs- und Mitspracherechte sind in unserer öffentlichen Kultur selbstverständliche Dimensionen. Solches Mitwirken ermöglicht, dass Entscheidungen mit breiterem und tieferem Sachverstand getroffen werden können“, so Bischof Gebhard Fürst.

Der Diözesanrat ist die höchste Laien- und Priestervertretung in der Diözese. Er setzt sich aus ehrenamtlichen Männern und Frauen, Priestern, Vertretern der anderen seelsorglichen Berufe und aus Mitgliedern der Diözesanleitung zusammen. Den Vorsitz hat Bischof der Bischof inne. Die Sprecherin vertritt den Diözesanrat nach innen und außen.

Der Diözesanrat berät den Bischof in allen seelsorglichen Fragen, vertritt das Kirchenvolk gegenüber der Diözesanleitung und hat die Hoheit über die Kirchensteuer. Dass ein Gremium alle drei Aufgaben erfüllt, ist eine Besonderheit, die es nur in der Diözese Rottenburg-Stuttgart gibt.

Die Wahl unterstreicht das Mitspracherecht der Laien in der Kirche. „Die Förderung von Partizipation und Mitwirkung“ ist als verbrieftes Handlungsziel in der Diözese Rottenburg-Stuttgart in den Pastorale Prioritäten festgelegt.

Wählbar sind alle volljährigen Katholiken in der Diözese als Laienvertreter ihres jeweiligen Dekanats, unabhängig von ihrer Staatsbürgerschaft. Wahlberechtigt sind die gewählten Mitglieder der Kirchengemeinde- und Pastoralräte.

Auch der Diözesanpriesterrat wird als Vertretungsgremium neu gewählt. Er ist Teil des Diözesanrats und gleichzeitig eigenständiges Beratungsgremium des Bischofs.