„Euch hat der Himmel geschickt!“

Fast 400 junge Leute haben sich im Rahmen der 72-Stunden-Aktion in 16 sozialen Projekten engagiert und so unter Beweis gestellt, dass jeder etwas dazu beitragen kann, um die Welt zu verbessern.

Sehr zufrieden zeigten sich beim Abschlussgottesdienst die Organisatoren, allen voran die Jugendreferentin Julia Arnold und die BDKJ-Dekanatsleitung: Linea  Kreiter, Peter Sikora, Linda Schmid und Tobias Jäkel. Der für die Jugend zuständige Pfarrer Bernd Herbinger lobte die Jugendlichen für ihr großes Engagement und dankte herzlich im Namen aller, die durch die Projekte der Teilnehmer „beschenkt“ wurden. Die Unterstützung durch viele Helferinnen und Helfer vor Ort  in den Gemeinden war einfach fantastisch, so dass folgende Projekte erfolgreich durchgeführt werden konnten:
Schüler/Innen der Bodenseeschule organsierten eine „Autowaschanlage“ und spendeten den Erlös an ein Projekt in Bulgarien; die KSJ Tettnang gestaltete den Pfarrgarten mit einer überdachten Sitzgruppe neu; die Minis Brochenzell organisierten einen Verschenk-Markt und spendeten den Erlös für ein Projekt in Tansania; die Minis Ettenkirch verschönerten den Außenbereich eines Kindergartens; die Minis aus Kehlen besserten in der Stiftung Liebenau das Tiergehege aus; die Minis aus Mariabrunn / Eriskirch bauten für die Senioren im Altenheim St. Iris eine Sitzecke mit Pergola; die Minis Fischbach unternahmen mit Geschwisterkindern der Tannenhagschule einen Ausflug ; die Ministranten Meckenbeuren legten eine Kräuterspirale an für das Familienferiendorf Langenargen an; die Minis aus Oberteuringen bauten ein Mensch-ärgre-dich-nicht-Spiel für draußen; die Ministranten Tettnang führten einen Vater-Kind-Tag durch; die Minis aus Ailingen bauten für den Kindergarten ein Indianer-Tippi und organisierten ein Kinderfest;  die Pfadfinder erarbeiteten mit dem DRK einen Notfallplan für Bänke in der Stadt, damit ältere Leute im Notfall schnell gefunden werden und ihnen Hilfe zukommen kann; die Ministranten aus Berg verkauften in 7 Städten und 2 Ländern außerhalb Deutschlands „Fair-Trade-Produkte“. Die Minis aus Jettenhausen gestalteten für Kinder von Asylbewerbern einen Bauwagen und ein Spielgelände. Eine 9. Klasse der Bodenseeschule kochte für obdachlose Menschen und sammelte Kleider für die Kleiderkammer der Herberge.
Die Begeisterung bei allen Beteiligten war riesen groß, so dass das Dekanat Friedrichshafen bei der nächsten 72-Stunden-Sozialaktion sicher wieder mit von der Partie ist.