Franz Brugger und Reinhilde Plath als Diözesanräte wiedergewählt

Das Ergebnis der Wahl zum 10. Diözesanrat der Diözese Rottenburg-Stuttgart steht fest: Die beiden bisherigen Vertreter des Dekanats, Franz Brugger aus Eriskirch-Mariabrunn und Reinhilde Plath aus Tettnang-Hiltensweiler wurden in ihrem Amt bestätigt.

Am 7. Januar hat der Wahlausschuss des Dekanatsrats unter der Leitung von Dekan Reinhard Hangst die Wahlbriefe der Diözesanratswahl ausgezählt. Wahlberechtigt waren 310 katholische Kirchengemeinderätinnen und -räte im Dekanat Friedrichshafen. Die Wahlbeteiligung betrug  64,5%.

 

Dekan Reinhard Hangst gratulierte den Gewählten und wertete das Wahlergebnis als Vertrauensbeweis und Anerkennung für die geleistete Arbeit. Den beiden anderen Kandidaten und Nachrückern, Gerlinde Ajiboye-Ames und Hermann Bentele aus Friedrichshafen dankte er herzlich für ihre Bereitschaft zur Kandidatur.

 

Franz Brugger wohnt in Eriskirch; der 62jährige Pädagoge und Kaufmann war 10 Jahre im Kirchengemeinderat Mariabrunn, bevor er 2006 in den Diözesanrat gewählt wurde. Er bringt sich dort v.a. im Bauausschuss und in der Ausgleichsstock-Kommission ein. Seine Schwerpunktthemen sind soziale Gerechtigkeit, nachhaltiges Wirtschaften und interreligiöser Dialog.

 

Reinhilde Plath kommt aus Tettnang; die 55jährige ist seit 1996 im Kirchengemeinderat Hiltensweiler und dort seit langem Zweite Vorsitzende und Wort-Gottesdienst-Leiterin. Ihre Schwerpunkthemen sind die Stärkung der Familie und die Weitergabe des Glaubens an die kommende Generation.

 

Die konstituierende Sitzung des neuen Diözesanrats findet am 4. und 5. März 2016 im Kloster Reute / Bad Waldsee statt.

Das Gremium umfasst rund hundert Mitglieder; es setzt sich zusammen aus 50 Vertreter/innen der 25 Dekanate sowie Delegierten kirchlicher Gruppen und Organisationen. Zusammen mit dem Priesterrat berät der Diözesanrat den Bischof und die Diözesanleitung in pastoralen Fragen. Er fördert die Arbeit kirchlicher Organisationen und entsendet Vertreter in übergeordnete Gremien.  Als Katholikenrat vertritt er die kirchliche Basis und kann zu politischen und gesellschaftlichen Themen öffentlich Stellung nehmen. Als Kirchensteuervertretung entscheidet er über die Höhe und Verwendung der Kirchensteuer in der Diözese. Außerdem beschließt er den Diözesanhaushalt sowie die Zuweisung von Kirchensteuermitteln an die Kirchengemeinden.