Martinus-Pilger im Familienferiendorf Langenargen

Erstmals lud das katholische Schulwerk der Diözese Rottenburg-Stuttgart Familien von Schülern katholischer Schulen nach Langenargen ins Feriendorf Langenargen ein, um von dort aus ein Stück auf der Regionalroute-Süd des Martinus-Pilgerwegs zu pilgern.

Die Teilnehmer kamen aus der ganzen Diözese: von Obermarchtal, Rottweil, Rottenburg, Abtsgmünd, Reutlingen und Ravensburg.  So machten sich am Samstag nach Himmelfahrt rund 40 Personen - darunter viele Kinder und Jugendliche -  auf den Weg. Die knapp 20 km lange Wegstrecke von Langenargen Richtung Wangen führt zuerst am Bodensee entlang und dann Argen aufwärts durch das schöne Bodenseehinterland mit Hopfengärten und Obstanlagen. Feriendorfleiter Heinrich Kapp  und Pilgerführer Norbert Durach aus Leutkirch sorgten für eine sichere Wegbegleitung. Da der Weg als Rundweg angelegt war, kamen die Pilger am Nachmittag mit müden Füßen aber frohen Herzens wieder im Feriendorf an, wo frisch gebackener Kuchen die hungrigen Wanderer stärkte.

Die geistliche Leitung des Pilgertages hatte Dekanatsreferentin Christa Hecht-Fluhr. An Hand der Lebensgeschichte des Heilige Martin, die an den einzelnen Stationen gelesen wurde, erlebten die Pilgerinnen und Pilger, dass Martin nicht nur der berühmteste „Mantelteiler“ der Geschichte ist, sondern dass er auch als „Friedensstifter“ und „Brückenbauer“ den Menschen heute interessante und wichtige Impulse geben kann. Gerade auf der Wegstrecke des Martinswegs durch das Drei-Länder-Eck wird deutlich, dass man Martinus durchaus als „Patron Europas“ bezeichnen kann. Zum Abschluss des Familienwochenendes nahmen  die Pilger am Sonntag  am Gottesdienst in der St. Martins-Gemeinde Langenargen teil. Pfarrer Ulrich Steck begrüßte die Gäste sehr herzlich und Christa Hecht-Fluhr rundete das Pilgerprogramm mit einer Führung „in und um St. Martin“ ab.